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Aktuelles aus der Zahnmedizin

Februar 2020 – Fül­lun­gen nach Maß!

Wenn die Zahnsubstanz durch Karies geschädigt wurde, wird der Zahn meist mit einer Füllung instandgesetzt.

Bei kleineren Kariesschädigungen verwendet man sogenannte plastische Füllungen. Diese werden am Behandlungsstuhl direkt in das „Loch“ im Zahn eingefüllt und härten im Zahn aus. Für größere Schädigungen sind Inlays (auch „Einlagefüllungen“) besser geeignet. Sie werden indirekt (außerhalb des Zahnes) angefertigt und dann als Ganzes in den Zahn eingefügt.

Keramikinlays

Keramikinlays sind das Nonplusultra der Füllungstherapie und erfüllen höchste Ansprüche an die Zahnästhetik. In Farbgebung, Lichtdurchlässigkeit und -reflexion können sie sehr genau an die umgebende natürliche Zahnsubstanz angeglichen werden. Auch die individuelle Zahnoberfläche mit ihren typischen Vertiefungen wird präzise nachempfunden. So fügen sich Keramikinlays nahezu unsichtbar in die Zähne ein – oft kann nur ein Zahnarzt erkennen, dass der Zahn behandelt wurde.

Dazu kommen sehr gute Materialeigenschaften: Keramikinlays sind sehr stabil, verträglich und lange haltbar. Zudem erschwert ihre glatte Oberfläche die Anhaftung von bakteriellen Belägen.

Goldinlays

Goldinlays zeichnen sich vor allem durch ihre hervorragende Haltbarkeit von oft mehreren Jahrzehnten, die gute biologische Verträglichkeit und gute Verarbeitungsmöglichkeiten aus. Goldinlays sind glatte und extrem stabile Einlagefüllungen, die in ihrer Form gut an die Zähne angepasst werden können. Allerdings besitzen sie eine auffällige Farbe und werden daher heute nur noch selten und meist nur im hinteren Backenzahnbereich verwendet.

Kunststoffinlays

Ähnlich den Keramikinlays sind Inlays aus Kunststoff körperverträglich, stabil und zahnfarben. Im Vergleich zu Keramikinlays sind sie kostengünstiger, allerdings aufgrund des weicheren Materials nicht so abriebfest und haltbar wie diese. Sie kommen daher vor allem als zeitlich befristete Lösung in Frage.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die verschiedenen Ausführungen von Inlays. Über spezielle Materialien und Herstellungsverfahren informieren wir Sie gern persönlich.

 

Zur nächsten Februar-News: Was hilft gegen Zahnverfärbungen?